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Auf "Daisy" gut vorbereitet
Ein liegender Kesselwagen wurde wieder aufgerichtet und auf die Schienen gestellt.

Offizielle THW-Pressemitteilung


„Wir nehmen die Unwetterwarnungen ernst und beobachten die Lageentwicklung in Deutschland“, sagt THW-Präsident Albrecht Broemme. „Das THW ist bundesweit darauf vorbereitet, auf Anforderung der Feuerwehr, der Polizei oder der Bahn eingesetzt zu werden. Dafür haben unsere Einsatzkräfte das Know-how und ihre Ausbildung.“
Tief "Daisy" sollte am Samstag, 9. Januar, für Chaos mit Schnee und Sturm sorgen. Tagelang vorher wurde bereits davor gewarnt und die Einsatzkräfte in Bereitschaft gesetzt. Zumindest im Märkischen Kreis blieb das Schneechaos glücklicherweise aus.
Die Helferinnen und Helfer des THW Balve hatten sich auf jeden Fall auf das Schlimmste eingerichtet. So wurden einen Tag an einigen Fahrzeugen die Schneeketten aufgezogen, Motorsägen und Aggregate noch einmal genauestens kontrolliert.
Da am Samstag sowieso der normale Dienst des Ortsverbandes stattfand, war die Unterkunft ab 9 Uhr besetzt. Im Notfall hätten daher Helfer unverzüglich ausrücken können. Doch die THWler warteten nicht etwa auf den Einsatz, sondern zogen das normale Übungsprogramm durch. So probte die Wassergruppe sich an der Rettung von auf Eis eingebrochenen, während die Bergungsgruppen sich mit der Notstromversorgung beschäftigten.
"Es blieb alles im normalen Rahmen. Das war auch gut so", resümierte Ortsbeauftragter Josef Weber, der allerdings mit seiner Mannschaft einmal mehr demonstrierte, dass im Ernstfall schnelle Hilfe gewährleistet ist.
Zugführer Markus Sierpinski (r.) beim Lehrgang in Hoya.
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